Vereinschronik

Auf dieser Seite erfährst Du viele Details über die Entstehung und Entwicklung unseres Vereins, von einer spontanen Idee im Karneval bis zu einem Blasorchester. Die Texte, Daten und Bilder sind auszugsweise aus der Vereinschronik von Heiko Gentzsch, die er 2020 erstellt hat. Danke Heiko.
!!!Chronik wird aktuell erstellt und ist noch nicht vollständig!!!
1970 – die ersten Töne im Veedelsverein Neu-Flittard
Alles begann zu Karneval 1970 im neuen Siedlungsgebiet Köln-Flittard „hinter der Bahn“. 1969 hatte sich dort die Nachbarschaftsgruppe „Veedelsverein Neu-Flittard“ gefunden und setzte den Plan um auch im Karnevalszug von Flittard mitzugehen. Da stand die bunte Gruppe mit ihren Kostümen und dem Motto „Meer wulle och met maache – de Siedler kumme“.
Fünf Väter um die vierzig überlegten sich, dass da auch Musik dazu gehört. Die Fünf griffen zu Akkordeon, Fanfare, kleine Trommel, große Trommel und Teufelsgeige und so war ein musikalisches Quintett geboren, welches noch nicht ahnte, was sich daraus ergeben würde. Sie zogen stolz mit Musik zum Aufstellplatz in der Paulinenhofstrasse. Mit Beginn des Zuges erklangen ihre Lieder und alle sangen kräftig mit.


Das Repertoire war natürlich sehr begrenzt und bestand aus Mariechen war ein Frauenzimmer und Kaiser Wilhelm. Schon am gleichen Abend stand für die Musikanten fest, „dat wor esu schön, mer maache wigger“. Tatsächlich traf man sich daraufhin das Jahr über, um für den nächsten Karnevalssonntagszug mehr Lieder einzuüben.
Im nächsten Jahr 1971 war das Motto des Veedelsvereins Neu-Flittard „Neue Regeln im Verkehr“ und es wurden weitere Instrumente angeschafft um das Repertoire mit Fanfarenmärschen zu erweitern. In diesem Jahr klang alles schon viel kultivierter.
1972 Jahr hatte der Veedelsverein das Motto „Heinzelmännchen von Köln“ zum Thema gewählt. Die Musikanten des Veedelsvereins hatten sich besonders eingekleidet und erschienen in schmucken Landsknechtskostümen, die Rolf Udelhoven von einer Reinigung erworben hatte. Jetzt war die Musikgruppe bereits eindeutig erkennbar und bereits auf zehn Musikanten angewachsen. Neben Fanfarenklängen waren auch Flöten zu hören. Es hatte sich ein Fanfaren- und Tambourcorps gebildet.




Es wurde geblasen und gepfiffen was die Lungen hergaben. Natürlich hatten die Musikanten, wie auch schon im Vorjahr, besonders viel abwechselnd bei Rolf Udelhoven im Keller geprobt. Wir bekamen die ersten Auftritte und wurden zur Teilnahme am Karnevalszug in Buchforst angesprochen.
1973 wurde die Geburtsstunde des Clownkostüms, welches bis heute zur Karnevalszeit nur in Kleinigkeiten abgeändert tragen. Weil die meisten Kinder und Jugendlichen des Veedelsvereins an uns Gefallen fanden und mitmachen wollten bekam die Musikgruppe weiter Zuwachs. So hatten wir uns in diesem Jahr schon wieder verdoppelt und waren bis auf zwanzig Spieler angewachsen. Es war im Grunde auch das Geburtsjahr unseres Tambourcorps, denn die meisten Mädchen und Jungen spielten Flöte und Trommel.





Das Jahr 1974 war ein weiterer Meilenstein für uns, denn neben dem Sonntagszug, der für uns unter dem Motto „Tünnes und Schäl“ lief, kamen weitere Auftritte hinzu. So spielten wir auf der großen Kindersitzung in der Schützenhalle vor rund 600 Personen und fanden großen Anklang. Es folgten weitere Auftritte, so z.B. auf dem Kirchenchorball in der Gaststätte Becker (heute „Flittarder Hof“), im Kloster (zu dem Zeitpunkt noch ein Altenheim in Flittard auf der Flittarder Hauptstrasse – heute abgerissen) und erstmals auf der Frauensitzung, die damals noch „In den Büchen“ stattfand. Wir gingen bereits zum zweiten Mal im Buchforster Samstags-Karnevalszug mit. Erstmals nahmen wir auch am Dellbrücker Dienstagszug teil und bekamen die ersten größeren Gagen.






1975 – eigener Verein Musik-Corps Köln-Flittard
In diesem Jahr trat der Veedelsverein mit seiner Musikgruppe als „Putzlappengeschwader“ an und stellte die größte von 13 Gruppen im Flittarder Sonntagszug. Erstmals mit dabei waren auch Nicht-Veedelsvereins-Mitglieder in der Musikgruppe, die aktuell aus 10 Erwachsenen sowie 18 Kindern bestand. Aufgrund der Größe trennten sich die Musikgruppe vom Veedelsverein Neu-Flittard und nannte sich von nun an Musik-Corps Köln-Flittard gegr. 1970.



Im Verlaufe des Jahres stieg die Mitgliederzahl schon auf die stattliche Zahl von dreißig Aktiven. Mit dieser großen Zahl von Spielern wurde der Keller bei Rolf Udelhoven zu klein. Zum Glück bekamen wir Räumlichkeiten in der neueröffneten PAULINE, die wir dank der Unterstützung von Frau Heufken und Frau Kühn ab da regelmäßig als Proberaum nutzen konnten.
Von jetzt an wurde jede Woche zweimal eine Stunde geprobt und zwar getrennt nach Flöten und Fanfaren. Dies bedeutete für die Spieler, die zwei Instrumente spielten, sowie für Trommler und Lyren, dass sie bereits zweimal zwei Stunden pro Woche proben mussten. Seit der Umstellung der Naturfanfaren auf Ventilfanfaren konnten ja auch Lieder und Märsche mit Halbtönen gespielt werden. Nicht zuletzt dadurch konnten wir in diesem Jahr unsere musikalische Qualität nochmals steigern. Unser Repertoire war mittlerweile nicht mehr nur auf Karneval zugeschnitten.
Zum Flittarder Sonntagszug 1976 hatte der Veedelsverein NeuFlittard das „Baby Kostüm“ kreiert. Es war ein tolles Bild einer mittlerweile sehr großen Gruppe. Die Kostüme für die Kinder der Musikgruppe mussten von vielen fleißigen
Händen nur für diesen Tag genäht werden. Den Mülheimer Dienstagszug begleiteten wir im Clownkostüm. Im Laufe des Jahres stieg unsere Mitgliederzahl schon auf 45 Aktive an. Die Mitglieder wohnten nicht mehr alle in Flittard.





Für den Flittarder Sonntagszug 1977 kleidete wir uns als „Hänneschen und Bärbelchen“ ein. Im Buchforster Samstagszug und dem Mülheimer Dienstagszug dagegen trugen wir schon traditionell unser Clownkostüm. Als „Uniform“ in den ersten Schützenzügen, für die wir zwischenzeitlich auch angefragt wurden, trugen wir weißes Hemd/Bluse mit schwarzer Hose und unsere roten Westchen, die aus dem Karnevalsumzug „Hänneschen und Bärbelchen“ stammten.




Im Jahr 1978 wurden viele Eltern mit Strickarbeiten betraut, damit das Musik-Corps den Sonntagszug als „Biene Maja“ mitgehen konnte. Es ist schon bewundernswert, wie viele Menschen sich zusätzlich engagiert haben, nur um das Musik-Corps am Karnevalsonntag besonders einzukleiden.
Besonders zu erwähnen ist, dass die Musikgruppe die An- und Abreise zu den Karnevalszügen nach Buchforst und Mülheim mit der KVB bestritt. Rolf Udelhoven musste gerade bei diesen Gelegenheiten beweisen, dass er stählerne Nerven hat. Bei den Kindern und Jugendlichen waren durchaus Personen dabei, die auch einmal über die Stränge schlugen und für deren Verfehlungen sich Rolf Udelhoven bei deren Eltern zusätzlich rechtfertigte bzw. einsetzte.
Es häuften sich die Auftritte über das Jahr und unser Bekanntheitsgrad wuchs. Am 18. Juni 1978 steht in der Zeitung, dass das „Musik- und Fanfarencorps Köln-Flittard“ auf dem Jugendsportfest in Flittard für musikalische Unterhaltung gesorgt hat.





Die Noten zu dieser Zeit waren immer noch unsere Hilfsnoten, die sowohl für die Flöten als auch für die Bläser in fleißiger Arbeit durch „abhören und aufschreiben“ in der Regel von Rolf Udelhoven erstellt wurden.
Es wurde zielorientiert am musikalischen Weiterkommen gearbeitet und ständig Geld in Instrumente investiert. Hierbei tauschten wir dann in den nächsten Monaten unsere Ventilfanfaren gegen Trompeten ein. Zuerst waren es gebrauchte Instrumente, die dann später je nach Notwendigkeit durch neue Instrumente ersetzt wurden. Zusätzlich bekamen wir nun auch Bässe (Tenorhörner) und eine Tuba hinzu. Von da an waren unsere Bläser keine Fanfarengruppe mehr, sondern eine Blasmusikkapelle. Dadurch konnte unser Tambourcorps gemeinsam mit den Bläsern Märsche spielen. Das war natürlich eine tolle Sache und fast einmalig in ganz Köln – ein Verein, der Tambourcorps und Blasmusik liefert.
Wir nutzten immer noch alle Möglichkeit uns musikalisch Fortzubilden und schickten unsere Flötisten und Trommler auf angebotene Lehrgänge des Lyra-Musikhauses nach Münster. So bekam das Musik-Corps ersten Kontakt mit der Notenkunde. Die Teilnehmer der Kurse gaben das Gelernte in den Proben weiter. Schon bald waren im Tambourcorps hörbare Erfolge zu verzeichnen. In dieser Konstellation waren wir für Schützenzüge sehr gefragt und bekamen viele Angebote. Allein in Solingen wurden wir von einem Schützenfest zum anderen gereicht und waren in Solingen-Wald, -Gräfrath, -Höhscheid und Auf der Höhe dabei. Natürlich spielten wir auch bei Schützenzügen im näheren Umkreis. Wir spielten Platzkonzerte im Auftrag der Stadt Köln im Stadtgarten Köln-Mülheim wie auch im Schlosspark von Stammheim.
In dieser Zeit füllte sich unsere Kasse. Wir konnten neue Instrumente kaufen und uns die noch heute bekannten roten Samt-Jacken zulegen.






1980 – 10 Jahre und Rosenmontagszug
Zum 10 jährigen Bestehen in 1980 wurde am Karnevalssonntag mit Sekt erstmal angestoßen. Am 27.09.1980 feierte das Musik-Corps Köln-Flittard das Jubiläum in der Schützenhalle in Köln-Flittard. Hierbei kam es zu Aufführungen der Gründungsmitglieder (mit Unterstützung), eine Jugendgruppe zeigte Ihre Künste im Rock´n Roll Tanz und es spielte u.a. die Rockgruppe Pharao, die auch aus aktiven Mitgliedern des MC bestand.







Am 18.02.1980 nahmen wir erstmals am Kölner Rosenmontagszug teil. Wir wurden als „Glöckner“ eingekleidet und gingen in der Gruppe 10 mit der K.G. Alt Severin. Rolf Udelhoven berichtete lange stolz, wie der Kommentator bei der Übertragung des Zuges sagte: „Nun wollen wir kurz unterbrechen und der schönen Musik lauschen„. An der Kamera vorbei marschierte unser Musik-Corps und die Flöten spielten Heidewitzka.


Nachdem im Vorjahr erste Ansätze einer Entlastung von Rolf Udelhoven unternommen wurden, wurde in diesem Jahr ein richtiger Vorstand gewählt. Die meisten Vorstandsmitglieder waren zwar noch im Schüleralter, doch Rolf Udelhoven leitete sie in Ihrem neuen Amt an. Vorstandsitzungen fanden jetzt jeden 1. Samstag im Monat um 15 Uhr bei Rolf Udelhoven zu Hause statt.
Um Marschieren zu üben, besorgte Rolf Udelhoven offiziell die „Erlaubnis zur Benutzung städtischer Sportstätten“ in der Turnhalle der GGS am Feldrain. So lieferten wir auf den Schützenzügen, wie im folgenden Bild, beim Zug in Solingen-Gräfrath, ein geordnetes Bild ab.
Im Januar 1981 wurden zum ersten Mal 50 gestickte Wappen für die roten Samt-Jacken beschafft. Das Wappen wurde von Rolf Udelhoven entworfen und sollte unsere musikalische Verbundenheit zu unserer Vaterstadt Köln mit darstellen. Diesen Wiedererkennungswert haben wir uns bis heute erhalten. Rolf Udelhoven hatte die Idee unser Wappen auf der Basis des Kölner Wappen zu gestalten.
Der Flittarder Sonntagszug bestand mittlerweile aus 17 Gruppen, davon 3 Musikgruppen. Wir begleiteten ihn wieder im Clown-Kostüm und als Gruppe nahe beim Veedelsverein Neu-Flittard. Den Rosenmontagszug liefen wir dieses Mal in der Gruppe 15 im wieder vom Festkomitee bereitgestellten Kostüm. Als „Wolkendeuer“ begleiteten wir die K.G. UHU von 1924 e.V. Das Kostüm trugen wir dann auch im Dienstagszug in Mülheim. Am 23.01.1981 steht in der Zeitung, dass das „Tambours und Fanfarenchors Flittard“ auf der Sitzung mit Damen (2. Milieu-Sitzung in der Schützenhalle) der Flittarder Karnevalsgesellschaft gespielt hat.
Rolf Udelhoven arbeitete weiter regelmäßig daran den Verein bekannter zu machen und bot unsere musikalischen Leistungen bei der Stadt Köln an. Ende Mai spielten wir ein Platzkonzert für den Stadtbezirk Mülheim im Mülheimer Stadtgarten abwechselnd mit den Swinging Fanfar´s BlauWeiß.



1982 hatten wir an Weiberfastnacht, einen Auftritt in Geistingen / Hennef. Den Bus stellte als Veranstalter die Damen-Karnevalsgesellschaft „Geistinger Schmetterlinge von 1924“. Damals eine aufregende Sache für uns. Auch die Frauensitzung in Flittard zählte schon zu unseren Standardauftritten.
Den Rosenmontagszug marschierten wir vom Festkomitee eingekleidet in blauem Hemd, weißer Hose und schwarzem Hut als „Kluten“ oder „Kölsche Straßenmusikanten“ mit der K.G. Kölner Radioten in der Gruppe 27 mit.






Musikalisch entwickelten sich die Flöten, getragen durch die Fortbildung in Münster, spürbar weiter. Die Bläser mussten zunächst ohne Lehrgang den Umstieg auf Noten vollziehen. Wir studierten den ersten Marsch (Rheinmarsch) nach Noten
ein.
Die Teilnahme an den Flittarder Schützenzügen war mittlerweile schon normal. Hier waren die uns begleitenden Musikzüge immer wieder überrascht, dass wir mit eigenem Tambourcorps und Blasmusik ausgestattet waren.
In diesem Jahr durften wir erstmals auf einer der großen Karnevalsbühnen des Kölner Sitzungskarnevals dabei sein. Wilhelm Welter, Großvater von 5 unserer Mitglieder, war Nestor und Ehrenratsherr bei den „Löstige Pensionäre vun d´r Poss“. Am 11.01.1983 spielen für die Gesellschaft auf der Bühne im Sartory. Zusätzliche Besonderheit für uns war, dass aus Zeitgründen das Colonia Duett mitten in unsere Darbietung eingeschoben wurde und wir gemeinsam auf der Bühne standen.
Ebenfalls Mitte Januar spielten wir ein Platzkonzert auf dem Neumarkt aus Anlass der Schlüsselübergabe des Kartenvorverkaufsbusses des Festkomitees Kölner Karneval. Am Rosenmontag, den wir in diesem Jahr erstmals im Musik-Corps eigenem Clown-Kostüm spielten, begleiteten wir die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. in der Gruppe 32.




An Weiberfastnacht 1984 haben wir einen Auftritt auf der Straßensitzung der Flittarder KG an der Narrenburg. Wie in den letzten Jahren folgte der Buchforster Samstagszug wieder mit dem Veedelsverein „Klotzgass“, der Flittarder Sonntagszug, der Rosenmontagszug als „Zirkus Kapelle“ in eigenem Clown-Kostüm mit der K.G. Große Mülheimer in der Gruppe 26 und der Mülheimer Dienstagszug in der Gruppe 28.
Erstmalig in diesem Jahr wurde ein internes Infoblatt „MC-Echo“ erstellt und verteilt. Im Echo Blatt vom November 1984 wurde beispielsweise inhaltlich beschrieben, dass wir als Verein ein nicht immer schönes Gesamtbild abgeben. Unterschiedliche Hemden, Schuharten, Sockenfarben und anderer modischer Schnickschnack wurde da zerrissen und in Aussicht gestellt, dass sich das 1985 ändern muss.
1985 – mit Noten von der Fanfare zur Trompete
Stück für Stück erarbeiteten wir uns nun auch bei den Bläsern den Umgang mit Noten. Es wurden rhythmische Klatschübungen gemacht um die Zählzeiten zu vermitteln und in der Übergangszeit halfen die Zahlen unter den Noten um die Griffe für die Tonhöhen einzustudieren. Die Umstellung von Fanfaren auf Trompeten sollte umgesetzt werden. Die große Gruppe musste organisiert werden und Rolf Udelhoven konnte sich nicht um alles kümmern. Aber die Mitglieder waren ja auch mitgewachsen und immer mehr bereit Verantwortung zu übernehmen. So wurden Stück für Stück Aufgaben verteilt.
Den Rosenmontagszug 1980 liefen wir wieder im Musik-Corps eigenen Clown Kostüm. Dieses Mal mit der K.G. Große Allgemeine von 1900 in der Gruppe 38.
Wir erneuerten 1986 das Clown-Kostüm und nannten es „ClownNeu“. Es war in den Farben gleich geblieben, allerdings nun Harlekinmäßig zweiteilig, bestehend aus Hose und Oberteil mit großem Wappen sowie bunter Lockenperücke.
In unserem neuen Clown-Kostüm liefen wir unsere Standardzüge bei der „Klotzgass“ in Buchforst, den Sonntag in Flittard, den Rosenmontag mit der Karnevalsgesellschaft „Kölsche Grielächer vun 1927 e.V.“ in der Gruppe 4 und am Folgetag den Mülheimer Dienstagszug in der Gruppe 26.




1987
Rolf Udelhoven, der bisher nicht nur die musikalische Leitung hatte, konnte Anselm Seiffert anwerben, mit dem Plan ihn zum musikalischen Leiter zu machen. Anselm übernimmt ab Dezember 1987 die Musikalische Leitung.
Nach der Karnevalssession 1988 lösten wir unser Tambourcorps-Abteilung auf und boten den verbliebenen Mitgliedern eine Bläserausbildung an. Flöten und Trommler bekommen Unterricht von Dirk Pawelka auf Trompete und Tenorhorn. In diesen Lehrgängen, die ca. 6 Monate dauerten, wurde der Umgang mit dem Instrument, sowie die Grundlagen für das Spielen nach Noten vermittelt. Das war der Beginn des Endes der eigens angeeigneten Hilfsnoten für die gesamte Bläsergruppe.
Dank der Unterstützung von Hans-Josef Michels (Stadtverordneter SPD Stammheim / Flittard) konnten wir ab dem 2.4.1989 den Proberaum in der alten Schule Hubertusstraße anmieten.
1990
Seit dem 03.05.1990 sind wir eingetragener Verein mit dem offiziellen Namen „Musik-Corps Köln-Flittard gegr. 1970 e.V.“.
Am 26.08.1990 feierten wir unser Fest 20 Jahre Musik-Corps am Proberaum Hubertusstraße unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Norbert Burger. Musikalische Gäste auf unserem Fest waren u.a. die Rutbaach Fanfare 1985 e.V. aus Zülpich-Mülheim Wichterich und die Swinging Fanfars Blau-Weiß Köln 1965 e.V..
Viel Motivation unserer Mitglieder kommt zu dieser Zeit durch die musikalische Leitung von Anselm Seiffert, der teilweise Stücke für uns selbst arrangiert und neben der Marschmusik auch schon mal etwas moderneres einstudiert. Er ist derjenige, der immer wieder das Echo der Gruppe einholt und auch basisdemokratische Entscheidungen einfordert. Eine Vorgehensweise, die sich bis heute in unseren Entscheidungsfindungen erhalten hat.
1993
An Weiberfastnacht begegneten wir nachmittags auf der Schildergasse ein paar Altstädtern, die auf dem Weg zur „Tant“ waren und einen Holzdackel hinter sich herzogen. Für die spielen wir spontan den Jäger aus Kurpfalz. Die Altstädter sind so begeistert, dass sie als Zugabe neben Musik auch unsere Visitenkarte erhalten. Nach Karneval kam dann die Anfrage, ob wir nicht als Regimentskapelle für die KG Altstädter 1922 e.V. spielen wollen.
Zu Karneval 1994 sind wir offiziell die 1. Regimentskapelle der Altstädter Köln 1922 e.V. An Weiberfastnacht spielten wir im Clownkostüm die letzte Nummer auf der Altermarkt-Sitzung zur Eröffnung des Strassenkarnevals. 1995 spielen wir die komplette Altermarkt-Sitzung an Weiberfastnacht unter Leitung von Altstädter Präsident Reinhold Louis als „Sitzungskapelle“.
Wir begleiteten den Rosenmontagszug erstmals in Altstädter Uniform gemeinsam mit dem Spielmannszug „In Treue Fest“, der bereits seit vielen Jahren den Regimentsspielmannszug der Altstädter stellte. Musikalisch ergänzten wir uns von Anfang an sehr gut und auch persönlich bildeten sich viele Kontakte, die auch heute noch bestehen.
1995
Unsere Feier zum Fest 25 Jahre Musik-Corps Köln-Flittard gegr. 1970 e.V. fand am 27.08.1995 rund um unseren Proberaum in der Hubertusstraße statt. Schirmherr der Veranstaltung war Heinrich Richter Senatspräsident der Altstädter Köln. Musikalische Gäste auf unserem Fest waren der Fanfarenzug Merkenicher Musketiere von 1978, die Swinging Fanfar´s Blau Weiss 1965 e.V., das Allgemeine Schützentambourcorps Stammheim, der Musikverein Eifelland Röhl, der Musikzug Köln-Neubrück e.V., der Spielmannszug „In Treue Fest“, es tanzte das Tanzcorps des Flittarder Hunnenjelooch und im Abendprogramm unterhielt uns die Flittarder kölsche Band „De Strüssjer“.
Im Zeitraum vom 23.05.-27.05.1996 führte uns die MusikCorps-Tour nach Aalborg (Dänemark). Wir fuhren mit dem Bus und wurden in einer Schule untergebracht. Hier trafen wir auf viele Gruppen aus verschiedenen Ländern. Wir hatten uns angemeldet einen „Karnevals-Zug“ und einen Bühnenauftritt mitzuspielen. Natürlich waren wir mit unseren Clown-Kostümen und kölscher Musik die auffälligste Kapelle vor Ort. Wir ließen uns jedoch nicht verunsichern und passten uns selbstbewusst den überall gespielten südamerikanischen Klängen so gut wir konnten mit z.B. Cumbachero-Brazil an. Insgesamt hatten wir viel Spaß in der eigenen Gruppe, aber auch mit den ebenfalls in der Schule untergebrachten Gruppen, mit denen einige die Nacht zum Tage machten.
Aus Anlass „70 Jahre Altstädter Reitercorps“ spielten wir im November 1996 unseren ersten großen karnevalistischen Zapfenstreich, gemeinsam mit dem Regimentsspielmannszug „In Treue Fest“. Wir waren alle sehr nervös. Es war ein großer Erfolg für uns, nicht zuletzt, weil alle sehr konzentriert waren und Andreas Verkerk an der Solotrompete überzeugte.
Mit spezieller Sondergenehmigung des Festkomitees spielten wir am 01.03.1997, also außerhalb der Karnevalssession, in Altstädteruniform, gemeinsam mit dem Regimentsspielmannszug „In Treue Fest“, den großen karnevalistischen Zapfenstreich auf der Pferdemesse „Equitana“ in der Grugahalle in Essen. Das war ein ganz besonderes Erlebnis.
Als besonderen Höhepunkt für uns, durften wir am 12.12.1997, also in der Adventszeit, nach der Abendmesse im Dom zu Köln spielen. Es war uns nur ein Lied zugesagt. So spielten wir „Tochter Zion“. Es ist schon eine besondere Herausforderung, gegen das Echo im Dom anzuspielen. Neben uns, hat es aber auch allen anwesenden Dom-Besuchern gefallen.
1999 sind die Altstädter auf der ARD Fernsehsitzung dabei und nehmen auch uns als 1. Regimentskapelle mit. Das war ein riesen Einmarsch, alleine die Musik-Abteilung des Tambourcorps und der Regimentskapelle bestand schon aus über 100 Musikern. Beim Auszug stehen die Hörner noch im Treppenhaus hinter der Bühne zum Abmarsch bereit, während die ersten Flöten bereits vorne den Saal verlassen.
Am Karneval-Samstag stand dann unser erster Aufzug mit den Altstädtern zum Funkenbiwak auf dem Neumarkt in der Innenstadt von Köln an. Erstmalig mussten wir feststellen, wie schwer das gemeinsame Spielen eines bekannten Stückes ist, wenn man hintereinander, als lange Schlange versucht durch ein Meer von Publikum zu marschieren. Erst auf der Bühne muss sich langsam wieder synchronisiert werden um ein gemeinsames Lied darzubieten.
2000
Am 22.01.2000 spielen wir auf der Sebastianus-Feier der Stammheimer Schützenbruderschaft in der Mehrzweckhalle einen Auftritt mit der kompletten Altstädterbesetzung Regimentsspielmannszug, Regimentskapelle, Tanzkorps und Begleitung. Dabei spielten wir die Tänze und der Altstädterpräsident Karl-Heinz Basseng gratulierte uns nachher zu dieser Premiere, die tatsächlich für uns keine war. Interessant war, dass uns der 1. Vorsitzende der Schützenbruderschaft Johannes Schiffgen nicht als Musik-Corps Köln-Flittard erkannt hat.
Am 17.08.2000 fand die Ausstellungseröffnung aus Anlass 30 Jahre Musik-Corps in der Geschäftsstelle Flittard der Stadtsparkasse Köln-Bonn statt. Speziell für unser Jubiläum hatte unser Musikalischer Leiter Anselm Seiffert ein Musik-Corps-Potpourri geschrieben und im Verein einstudiert. Es bestand aus vielen Liedern unseres Repertoires der letzten 30 Jahre von „Kaiser Willem“ bis „St. Lois Blues-Marsch“, wurde auf dieser Ausstellung Uraufgeführt und kam sehr gut an.
Am 20.08.2000 feiern wir unser Fest 30 Jahre Musik-Corps am Proberaum Hubertusstrasse. Schirmherr ist Fritz Frank, Pfarrer an St. Hubertus Flittard. Musikalische Gäste auf unserem Fest waren das Allgemeines Schützentambourcorps Stammheim, der Fanfarenzug Merkenicher Musketiere, das Tambourcorps Schophoven von 1925, die Magic Sound Trompeter Brühl, das Poller Jugend Blasorchester, der Musikzug Köln-Neubrück, das Tambourcorps
Lamersdorf und der Jugend Musikzug Köln-Holweide e.V. Nach einer komödiantischen Einlage von „Die Zwei“ Markus Konrad und Andreas Verkerk bildete die Flittarder Band „Mahones“ den Abschluss und hielten mit Ihrem Beitrag noch viele Gäste länger auf dem Fest.
Am Wochenende 02.11.-04.11.2001 zog sich das Musik-Corps Köln-Flittard zu einem Workshop-Wochenende in Fischbach mitten in der Eifel bei Neuerburg zurück. Hier wurde in mehreren Gruppen von Profimusikern an unserem musikalischen Feinschliff gearbeitet. Die Arbeit wurde durch unser Rahmenprogramm vom Wunschkonzert über den „Großen Preis“ bis zum Platzkonzert beim Sonntagsfrühschoppen bestens belohnt.
Am 08.06.2002 spielten wir die Messe zum 100 jährigen Bestehen des Herz-Jesu-Stift mit Kardinal Meissner und ein anschließendes Platzkonzert im Innenhof.
Das Jahr 2003 begann eiskalt. Bei -2 Grad spielten wir wieder die Wagenübergabe der KG Altstädter und begleiteten in diesem Jahr dabei nur die Eröffnung und die Wagensegnung. Danach war es uns und den Instrumenten kalt. Auch Weiberfastnacht war eine Grenzwerterfahrung, bei dem die Blasinstrumente kurz vor dem festfrieren waren.
Und weil wir auch mal wissen wollten wie das so ist, nahmen wir am 01.03.2003 erstmals an der Abschlussveranstaltung des Geisterzuges im strömenden Regen teil. Gekleidet in Jeans und roter Regenjacke erinnerte uns die Veranstaltung an Aalboorg, wo auch der Karneval eher mit Sambaklängen begleitet wurde.
Die Mitglieder und ihre Partner führen in diesem Jahr vom 19.09. bis 22.09.2003 eine Tour nach Kloster Ettal. Wir fuhren mit unserem langjährig befreundeten Busunternehmen Kröber Reisen, das uns vor Ort mobil hielt. Neben kleineren Wanderungen war auch ein Besichtigungs- und Ausflugsprogramm vorbereitet, welches bei allen Mitreisenden gut ankam. Noch heute wird gerne von dem gemütlichen Abend in Murnau erzählt.
2004
Der Jahresbeginn 2004 ist von der Krankheit unseres Musikalischen Leiters überschattet. Vom 10.01.-11.01.2004 fahren viele Freunde und Vereinsmitglieder mit Anselm auf Wallfahrt nach Banneux und treffen sich regelmäßig in Montagsandachten in der Kirche St. Hubertus. Die Truppe hielt toll zusammen. In der Session und eben auch an Weiberfastnacht übernahm Andreas Verkerk die stellvertretende Musikalische Leitung. Immer eine besondere Herausforderung.
Direkt nach Karneval, am 28.02.2004 verstirbt Anselm Seiffert. Anselm war seit 1987 Musikalischer Leiter und hat uns aus dem Ablesen von Hilfsnoten als Zahlen in die Zeiten des Spielens nach Noten gebracht. Unsere musikalischen Möglichkeiten zu diesem Zeitpunkt waren in großen Teilen seinem unermüdlichen Einsatz zu verdanken. Es war für uns alle unfassbar und wir mussten uns unser musikalisches Vermögen nun auf ganz neuen Wegen erarbeiten.
Am 10.09.2004 wird auf einer besonders einberufenen Vollversammlung beschlossen, dass wir in Zukunft eine externe Kraft zur musikalischen Ausbildung auf den Proben engagieren werden. Es wird ab da ein Mitgliedsbeitrag erhoben um die Kosten zu decken. Auftritte werden weiter vom musikalischen Leiter oder seinem Vertreter geleitet. Gewählt wurde als Musikalischer Leiter Christoph Schmitz, als stellv. Musikalischer Leiter Heiko Gentzsch. Als externer Ausbilder wurde Gero Klevenow ab Oktober als Probenleiter engagiert. Christoph koordinierte die Häufigkeit der von Ihm geleiteten Proben. Gero begann mit seinem lobenswerten Engagement und dem Verständnis für unser Musikantendasein das Augenmerk gezielter auf die geschriebenen Noten und das dynamische Zusammenspiel zu legen.
Am 01.05.2005 feierten wir eine Festmesse aus Anlass unseres 35 jährigen Bestehens die wir selbst musikalisch gestalteten.
2005
Am 28.08.2005 dann feierten wir unser Fest 35 Jahre am Proberaum Hubertusstrasse. Schirmherr war der Oberbürgermeister der Stadt Köln Fritz Schramma. Wir gestalteten einen musikalischen Tag mit LIVE Blasmusik Als Gäste durften wir das Poller Jugendblasorchester seit 1965, den Musikverein Eifelland Röhl e.V., das Allgemeine Schützen-Tambourcorps Köln-Stammheim gegr. 1950, das Kölner Tambourkorps „In Treue Fest“ 1919 e.V., den Fanfarenzug Merkenicher Musketiere von 1978 e.V. und „Büggels Bier Band“, eine von unserem Ehrenmitglied Heinz-Theo Hammes (bei den Kölner Ratsbläsern als „Büggel“ benannt) für diesen Anlass zusammengestellte Musikergemeinschaft begrüßen. Am Abend spielten wir selbst noch eine Stunde Platzkonzert, bevor es Diskothek mit Benjamin Brombach am „Plattenteller“ gab.
Neben den jährlich wiederkehrenden Auftritten zu Karneval, stellten wir am 26.01.2006 mit einer Mitgliederabordnung den Elferrat auf der Stunksitzung im E-Werk Wir hatten viel Spaß im Elferrat aber auch in einer größeren Gruppe im Gästebereich. Ein schöner Höhepunkt in der Session.
Anfang 2006 baute unser musikalischer Leiter Christoph Schmitz Kontakte zur Rheinischen Musikschule Köln auf und leitete die Organisation einer ersten Bläserklasse für Kinder und Jugendliche ein. Seit dem formieren sich in den Räumen des Musik-Corps und bei Bedarf auch in zusätzlich bereitgestellten Räumlichkeiten, ständig Bläserklassen von Kindern und Jugendlichen. Diese Bläserklassen werden für eine Laufzeit von 2 Jahren angelegt. Sie arbeiten autark
nach den Vorgaben der Rheinischen Musikschule Köln und werden lediglich durch Vermittlung und Bereitstellung der Räumlichkeiten durch das Musik-Corps Köln-Flittard gesponsert. Natürlich freuen wir uns, dass wir bereits einige aus den Reihen der hier ausgebildeten jungen Musikern/innen zum anschließenden Wechsel in das Musik-Corps gewinnen konnten.
Am 10.11.2006 spielten wir erstmalig den Sankt Martinszug der DOM-Pfarre im Auftrag der KG Altstädter Köln, den wir noch immer jährlich begleiten.
Auf dem Pfarrfest St. Hubertus Flittard in 2007 präsentiert sich erstmalig auch unser Jugend-Bläsergruppe, die sich in ihrer Gruppenstärke schon sehen lassen kann. Das war vielversprechend, stellte sich aber leider als nicht dauerhaft heraus. Nur wenige der damaligen Teilnehmer/innen spielen heute noch ihr Instrument. Noch weniger davon spielen beim Musik-Corps mit.
Im Juni 2007 nahmen wir zum Platzkonzert beim Königsschießen des Schützenfest in Merkenich erstmalig unsere neue Gesangsanlage mit und kamen u.a. mit dem Gesang unseres musikalischen Leiters Christoph Schmitz und moderneren Stücken sehr gut an.
Im Oktober 2007 spielten wir in einem Schützenheim in Gymnich ein Platzkonzert erstmalig testweise als „Die Original Hörnertaler Musikanten“.
2008
Seit Anfang 2008 präsentieren wir uns zusätzlich als „Die Original Hörnertaler Musikanten“ mit zünftiger bayerisch-böhmischer Blasmusik mit Gesang und das nicht nur auf Oktoberfesten. Hierbei bezeugen unsere Mitglieder immer wieder Ihr persönliches Engagement durch private Beschaffung der Kleidung im Trachten-Stil. Gerade bei solchen Auftritten schwebt ein besonderes Gefühl in der Luft. Man spürt das Interesse und den Spaß an der Gemeinschaft und an der Musik. Neben unserer instrumentalen Bandbreite konnten wir durch die Beschaffung einer Gesangsanlage auch unser Repertoire erweitern. Unser
Anliegen war es, das Publikum durch direkte Ansprache in den Vortrag mit einzubinden und unsere Programmauswahl um Lieder mit Gesang zu erweitern.
Aus persönlichen Gründen konnte Gero Klevenow Mitte 2008 nicht mehr die notwendige Zeit für uns aufbringen. Parallel bildet sich Ende 2008 eine Bläsergruppe für Erwachsene. Die Proben sind gut besucht und es ist teilweise ganz schön eng in unserem Proberaum. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir seit Mitte 2008 einen neuen externen musikalischen Ausbilder gewinnen konnten. Nano Angel überzeugt durch musikalische Kompetenz und große Erfahrung in der Ausbildung von Bläserklassen.
In einer Vollversammlung am19.09.2008 beschlossen wir, demokratisch wie wir nun einmal sind, unser Instrumentenangebot zu ergänzen. Ab sofort werden die Noten für die Musikstücke mindestens auch auf die Instrumentengruppen Klarinette, Saxophon, Posaune und Querflöte erweitert. Außerdem dürfen Nachwuchsmusiker unter 14 Jahren an den Proben teilnehmen.
Ebenfalls einen vergnüglichen Tag gestalteten wir am 06.09.2008 mit einer MC Fahrradrally. 6 Mannschaften á 5-6 Personen stellten sich an 6 Stationen lösbaren Aufgaben und hatten viel Spaß dabei. Die Preisträger der MC-Fahradrally lösten am 10.12.2008 die Lichterfahrt durch Flittard/Stammheim als Gewinn ein. Bei 10 Liter Glühwein und alkoholfreien Kaltgetränken wurde in Flittard und Stammheim jedes beleuchtete Fenster / Balkon / Haus bestaunt. An Heilig Abend gestalteten wir die Christmette in St. Hubertus Flittard musikalisch.
Auf einer Fahnenweihe für das Altstädter Tanzkorps im Gaffel am DOM spielten wir in vollem Ornat, marschierten kurz um den Block und dann in das Brauhaus mit Regimentsspielmannszug und Regimentskapelle an der Spitze. Anschließend gab es für jeden Sauerbraten und freie Getränke. Wir haben uns nicht nur mit einem Ständchen bedankt. Christoph konnte am Mikrophon zu unserem Spiel singen. Nicht zuletzt dank einer guten Akustik klang es Super. Wir spielten mit Dynamik ein tolles Programm, was auch anerkannt wurde. Gleiches galt auch bei „Du bes die Stadt“, was zur Fahnenweihe gespielt wurde. Im Anschluss bekamen wir von vielen Seiten hervorragende Kritiken.
Am 04.04.2009 beendeten wir die Um– und Ausbauarbeiten unseres Proberaumes mit einer Grundreinigung. Es wurde eine Gasheizung installiert, die bis auf die von Fa. Frings dankenswerterweise günstig hergestellte Gasleitung ansonsten in Eigenleistung, federführend von Andreas Verkerk und weiteren Helfern, installiert wurde. Neben der Gasheizung wurde auch die Arbeiten für eine akustische Dämmung an den Wänden, die Installation der von Christoph Schmitz entworfenen und gebauten Regale, der ebenfalls von Ihm umgebauten Theke sowie dem neuen Anstrich des Raumes damit abgeschlossen.
Unser erstes Oktoberfest spielten wir als „Die Original Hörnertaler Musikanten“ mit unserer Gesangsanlage am 24.10.2009 im Pfarrsaal in Heiligenhaus.
Es war ein voller Erfolg und machte uns wie dem Publikum, viel Spaß. Wir spielten immer 5 Lieder hintereinander um die Tanzfläche zu füllen.
2010
In diesem Jahr feiert unser Gründungsvater Rolf Udelhoven seinen 80. Geburtstag auf der Flachbahn. Seine „Vereinskinder“ gestalteten die Feier musikalisch. Ihm zu Ehren brachten wir in großer Besetzung immer mal wieder Einlagen um die Feier mitzugestalten. Vom Verein bekam er eine Künstler-Karikatur, die Ihn in Altstädteruniform darstellt. Zusätzlich gaben wir das Stück „Ich ben ene Kölsche Jung“ mit einem auf ihn zugeschnittenen Text zum Besten.
Seit dem 21.07.2010 spielen unsere Freunde des 1. Kölner Tambour- und Hornistencorps von 1919 „In Treue fest“ e.V. nicht mehr als Regimentsspielmannszug für die KG Altstädter Köln 1922 e.V.. Für uns ein großer Einschnitt, haben wir uns doch von Beginn unserer Altstädterzeit an immer optimal verstanden und ergänzt. Obwohl wir uns nun nicht mehr so oft treffen, hält das gute Verhältnis weiterhin. Nun sehen wir uns eben häufiger bei Schützenfesten als im Karneval.
Zu unserem Jubiläum 40 Jahre Musik-Corps Köln-Flittard gegr. 1970 e.V. organisierten wir am 29.08.2010 wieder ein Musikfest der Blasmusik. Es wurde eine heilige Messe auf der Bühne am Festplatz abgehalten, die wir musikalisch begleiteten. Über den Tag verteilt, waren unsere musikalische Gäste das Allgemeine Schützentambourcorps Köln Stammheim gegr. 1950, Triple B (Büggels Bier Band), das Poller Jugend Blasorchester seit 1965, der Musikverein Eifelland Röhl e.V. seit 1906, das 1. Kölner Tambour- und Hornistencorps von 1919 „In Treue fest“ e.V., der Fanfarenzug Merkenicher Musketiere von 1978 e.V. und für die abendliche Unterhaltung sorgten Detlev Ehlenz und Sascha Niedermann.
Im Oktober beginnt erneut eine Bläserklasse mit 11 Kindern, die über Lehrer der Rheinischen Musikschule ausgebildet werden. Auch die Erwachsenen Bläserklasse besteht zwischenzeitlich aus 13 Teilnehmern.
Am 05.06.2011 fuhren wir dann zum Musikverein Eifelland Röhl auf das Wald- und Wiesenfest um uns musikalisch für deren Einsatz auf unserem Fest zu revanchieren. Es war für uns eine Tagestour mit dem Bus auf der wir neben einem gelungenen Platzkonzert auch viel Spaß an der Freud hatten.
An Pfingsten nahmen wir am musikalischen Stimmungswettbewerb bei der Winzerkapelle Kinheim an der Mosel teil. Wir traten nicht zuletzt in guter Besetzung an, weil unsere Jugend extra aus dem Pfingstlager in Diez zusätzlich anreiste. Wir begannen den Wettbewerb vor zunächst noch weniger Publikum, was sich aber schnell änderte. Neben uns spielte noch der Musikverein Kinderbeuren und die Winzerkapelle Kinheim auf. Kinheim spielte als letztes
und räumte zu Recht die Stimmung ab. Wir haben mit unserer etwas anderen Art Musik zu machen das Publikum ganz gut gefangen. Unser Schlagzeug ließ ausreichend von sich hören und zog die Gruppe mit. Christoph hatte sich für das Programm gut vorbereitet und wir kamen wirklich gut an.
Mitte September machten wir über das Wochenende eine Vereinstour nach Bamberg. Noch am Freitagabend ging es nach Buttenheim zur Besichtigung der St. Georgen Brauerei die mit einem Abendessen im Brauhausstüberl endete. Am Samstag war die Stadtführung der Höhepunkt und bevor wir Sonntags wieder zurückfuhren machten wir noch in Frensdorf zum Besuch des Bauernmuseums und des Kirchweihmarktes halt. Hier gab es schöne Musik im
Festzelt aber es regnete in Strömen.
Unser musikalischer Leiter Christoph Schmitz, der schwer sehbehindert (GdB 100) ist, holt mit Zielunterstützung seines Sohnes Daniel, im Jahr 2012 den Vogel herunter und wird Schützenkönig in Flittard. Das Musik-Corps trägt im Frauenzug daraufhin selbst gebastelte goldene Kronen mit der Aufschrift „königliches Musik-Corps“.
Ende September 2012 spielen wir erstmalig ein Oktoberfest in Lövenich bei der KG Lövenicher Neustädter. Die Veranstaltung ist trotz wenig Publikum ein voller Erfolg. Aufgrund der akustischen Gegebenheiten des Veranstaltungsortes, mussten wir erstmalig alle Instrumente mit Mikrophon abnehmen und eine für uns ganz neue Art der Beschallung austesten. Anfang Oktober bekamen wir erneut die Einladung in Much das Oktoberfest zu spielen. Leider parallel zur
Oktoberfestveranstaltung auf der Flittarder Kirmes. Auch wenn das eine unglückliche Terminplanung war und einige Mitglieder auch gerne auf der Flittarder Kirmes gewesen wären, hatten wir trotzdem einen tollen und erfolgreichen Abend in ausgebuchtem Zelt in Much mit begeistertem Veranstalter und Publikum.
Zu Karneval 2013 nahmen wir u.a. mit den Altstädtern am Sternmarsch für die Ehrengarde teil. Wir fuhren mit 30 Musikern (ohne Standarte) mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Rudolfplatz. An der Brennerei Weiß schwenkten wir in den Altstädtertross ein und marschierten mit zum Hahnentor. Auf der Bühne Potpourri, Präsentiermarsch, Kallendresser und mit Sang und Klang den Abzug gespielt. Leider war der Aufmarsch und die Aufstellung auf der Bühne durch
das Bühnenformat recht chaotisch. Nach Empfang der Verzehrbons am Ende des Zeltes haben wir den Verzehr und mehr aufgebraucht. Es war noch ein lustiger Abend. Wir waren die Letzten im Zelt und haben in der U-Bahn noch ordentlich musikalisch Gas gegeben.
Am Samstag vor dem ersten Advent 2013 begleiteten wir erstmalig das „Anleuchten“ in Brück musikalisch mit weihnachtlichen Klängen. Der Platz auf der Bühne war recht knapp, aber wir konnten unser Weihnachts-Programm scheinbar gut rüber bringen. Es gab lobende Stimmen im Publikum. Für uns war es der erste Auftritt dieser Art außerhalb von Flittard.
Ebenfalls im Dezember 2013 hielten wir unsere Weihnachtsfeier als drei Brücken-Tour mit dem KVB Colonia Express ab. Uwe Perings hatte den Ausflug federführend geplant, alle hatten viel Spaß und man kann sagen, es war eine sehr gelungene Veranstaltung. Nach der Rundfahrt folgte
ein Zwischenstopp auf dem Weihnachtsmarkt am Neumarkt und der Abend endete im Flittarder Hof, unsere Dorfkneipe.
Ende September 2014 kam unser neues Beschallungs-Equipment erstmals auf dem Oktoberfest in Lövenich Live zum Einsatz. Es war eine gelungene Feuertaufe. Der Saal war gut besucht, die Stimmung toll und es wurde getanzt. Ähnlich lief es auch auf dem darauf folgenden Oktoberfest
in Heiligenhaus. Hier legten wir unseren Pultausgang auf die Saalbeschallung. Musikalisch und akustisch kamen wir nun auch toll bis in die letzte Ecke rüber. Durch die Mikrophonierung konnte man auch die sonst häufig nur im Hintergrund zu erahnenden Stimmen der Flöten und Klarinetten entsprechend akustisch aufwerten und somit den Gesamtklang unserer Stücke verbessern. Auch dem jungen Publikum hat es gefallen.
2015
Als Besonderheit in dieser Karnevalssession begleiteten wir das in diesem Jahr von der Flittarder KG gestellten Dreigestirn zum Einzug in die Hofburg. Es war
Abmarsch um 7:00 Uhr an der Narrenburg. Mit Beleuchtung spielend ging es zu den Bussen in der Leverkusener Straße. Hier stiegen wir nach Absprache in den ersten Bus, der jedoch eigentlich der des Tanzcorps war. In Mülheim ging es auf das Schiff. Hier spielten wir im Wechsel mit einem Alleinunterhalter mit verstärkter Quetsch. Dann kam der Marsch zum Peters-Brauhaus, bei dem wir die Spitze bildeten und als letztes in das Brauhaus einzogen. Trotz
anfänglicher Ängste jetzt nicht mehr ausreichend verpflegt zu werden, konnte keiner so viel essen und trinken wie angeboten wurde. Anschließend folgte eine chaotische Aufstellung auf dem Altermarkt, auf dem wir zwischenzeitlich für irgendjemand speziell den Flittarder KG-Marsch zur Aufnahme aufgeführt haben. Wir kamen knapp nach 11:11 Uhr an der Hofburg an, das Dreigestirn noch später. Die Hofburg war anschließend voll und wir, bei freien
Getränken bis 13:30 Uhr, zum Teil auch.
Im März veranstalteten wir ein Probenwochenende in der DJH Nideggen. Axel Opladen hat dieses Wochenende federführend von langer Hand vorbereitet. Es war nicht einfach verbindliche Auskünfte von den Mitgliedern über deren Teilnahmewunsch zu bekommen. Am Ende gab es nur positive Stimmen. An- und Abfahrt, Rahmenprogramm, Probenprogramm und die Stimmung war friedlich, freundlich, fleißig, hungrig, durstig, ausgelassen und gut. Es wurden die Lieder „der deutsche Rhein“ und das „James Bond Theme“ als Probenherausforderung erarbeitet.
Am 22.08.2015 veranstalteten wir aus Anlass unseres 45 jährigen Bestehens wieder ein Musikfest. Über den Tag verteilt waren unsere musikalische Gäste das Allgemeine Schützentambourcorps Köln Stammheim gegr. 1950, das Poller Jugend Blasorchester seit 1965, Musikfreunde KölnNippes 1977/2005 e.V., der Musikzug des Beueler Stadtsoldaten-Corps “Rot-Blau“ 1936 e.V. und für die abendliche Unterhaltung sorgte die Funkband Groovebox Aachen.
Im September 2015 fuhren wir zu den Festlichkeiten zu 90 Jahre Winzerkapelle Kinheim (WKK) an die Mosel. Für alle, die bereits am Freitag zum Konzert von Vlado Kumpan angereist sind, war es eine große Freude, dass wir erst am Samstagnachmittag die erste musikalische Darbietung hatten. Wir holten bei sonnigem Wetter mit dem Musikverein Hasenweiler und der WKK die Weinkönigin ab. In einem kleinen Zug wechselten sich die drei Kapellen mit dem spielen ab. Anschließend ca. 1,5 Stunden Platzkonzert auf der Bühne im Zelt. Am Sonntag spielten wir die Messe im Zelt. Es haben nicht alle früh genug geschafft, aber wir waren in ausreichender Besetzung. Das Zelt war erstaunlich gut besucht und unsere musikalische Leistung in der Messe war hörenswert. Wir wurden von Kirchenbesuchern gelobt. Den Rest des Tages gab es Blasmusik am Stück, da der Kreismusiktag auf das Jubiläum der WKK gelegt wurde.
Nach Karneval 2016 nahm eine Abordnung Mitte April an einem Kegelturnier bei den Altstädtern teil. Von zwölf Mannschaften, größten Teils Kegelklubs, errangen wir den beachtlichen vierten Platz. Wir waren die einzigen die paritätisch besetzt waren. Maria mit ausgefeilter Technik holte bei den schwierigen Bildern die meisten Kegel. Marianne musste bei jedem Wurf neu eingenordet werden. Helmut musste nach einigen Würfen klar gemacht werden, dass er auf
einem Kegelturnier ist und nicht an einem Kugelstoßwettbewerb teilnimmt. Fazit: Es war eine gelungene Veranstaltung.
Im September bekamen wir eine Einladung unserer Freunde des Musikzuges des Beueler Stadtsoldaten-Corps “Rot-Blau“ 1936 e.V. auf Ihrem Stand auf dem
Pützchensmarkt ein Platzkonzert zu spielen. Als Tagesausflug mit Freizeit vor und nach dem Auftritt war es ein schöner Tag. Bei warmem trockenem Wetter und guter Verpflegung hat es allen gefallen. Unser Auftritt lief länger als geplant, was wir als Zeichen verstehen, dass dem Veranstalter und dem Publikum unsere Darbietung gefallen hat. Auch unsere Posaunentruppe hat ganz besondere Höhepunkte gefunden
Anfang Oktober 2016 spielten wir erstmalig auf dem Erlebnisbauernhof Gertrudenhof in Hürth. An einem schönen sonnigen Tag ein tolles Platzkonzert als Hörnertaler zum Oktoberfest geliefert. Das Publikum und der Veranstalter waren zufrieden. Seither spielen wir mehrfach zu verschiedenen Anlässen immer wieder auf dem Gertrudenhof in unterschiedlicher Uniform.
Am Freitag, den 11. November 2016 wurde zur Vorprobe der Eignung unseres neu hergerichteten Musik-Corps Casino ein 1. Kölsch-Fass angeschlagen. Bereits im Oktober wurde die Theke im Proberaum abgebaut und in den zuletzt als Küche der Arbeiterwohlfahrt genutzten Räumlichkeiten, jetzt „Musik-Corps Köln-Flittard Casino“ wieder aufgebaut. Zwischenzeitlich wurde der Raum komplett kernsaniert und Heizkörper an die Heizungsanlage unseres Proberaumes angeschlossen, mit neuen Stromleitungen verkabelt sowie Wände, Decke und Boden hergerichtet. Obwohl wir den Raum als noch nicht ganz fertig bezeichnen konnten, wurden doch vorab bereits gewisse Eigenschaften getestet.
Dank unserer guten Beziehungen zu Domdiakon Reimund Witte, konnten wir im Dezember noch einmal zu einer Vesper in der Adventszeit im DOM spielen. In guter Besetzung spielten wir in der Adventsandacht 4 Stücke. Trotz dem berüchtigten Hall im Dom, haben wir es musikalisch sauber hinbekommen. Alle waren zufrieden. Im Anschluss waren wir gemeinsam im Weinhaus Vogel Mittagessen.
Am letzten Tag des Weihnachtsmarktes am DOM spielten wir 1,5 Stunden Weihnachtslieder auf der Bühne des Weihnachtsmarktes am DOM auf dem Roncalliplatz. Bei trockenem und kaltem Wetter war der auch um 14:00 Uhr gut besucht. Die Jugend der Jungschützen kam als Fanclub auf den Platz und sangen kräftig mit.
Anfang des Jahres 2017 beschaffen wir einige zusätzliche neue Trommeln, die zur Ausbildung einer neuen Trommlergruppe benötigt werden. Unter der Leitung von Steffen Seiffert und Markus Brachtendorf wird eine Trommlergruppe (BäämGäng) ausgebildet, die mit fertiger Ausbildung für das Musik-Corps, aber auch in Einzelfällen in Eigenregie Auftritte gestalten soll.
Zu Schützenfest in Flittard Ende Juni 2017 unterstützten uns erstmalig im Zug die neue Trommlergruppe „Bääm Gäng“ und spielte einige neue Trommlermärsche in neuer Formation. Nachdem Christoph Schmitz erneut Schützenkönig wurde, musste am zweiten Wochenende zum Frauenzug wieder der stellvertretende Musikalische Leiter ran.
Anfang August 2017 begleiteten wir in kleiner Besetzung die Messe in St. Mariä Geburt im Rahmen einer Benefizveranstaltung des Stammtisch „Schäle Lombard“ in Köln-Stammheim musikalisch. Die musikalische Leitung hatte Daniel Schmitz. Anschließend noch kleines Ständchen im Hof – und alles gut angekommen.
Im Oktober 2017 veranstaltete unser Musikalischer Leiter Christoph Schmitz in seiner Funktion als Schützenkönig einen Dämmerschoppen als Mitsingabend unter dem Motto „Loss mer singe“, den wir musikalisch gestalteten. Die halbe Schützenhalle war schön hergerichtet und ca. 100 Sitzplätze in Richtung einer großen Leinwand schräg ausgerichtet. Wir saßen neben der Leinwand und spielten über den Abend in ausreichender Besetzung fast alles aus den 40 ausgesuchten Titeln. Insgesamt waren wir nicht zu laut und klangen gut und rund. Das Publikum war jedenfalls durchgehend voll des Lobes.
Unsere Karnevals-Samstags Tour 2018 gestaltete sich programmtechnisch in diesem Jahr etwas anders. Musikalischer Leiter und Stellvertreter standen nicht zur Verfügung. Markus Brachtendorf, der einer der Ausbilder für unsere neue Trommlergruppe ist, hatte sich bereit erklärt das Amt für diesen Abend zu übernehmen, da auch die Trommlergruppe erstmals als Programmpunkt mit eingeplant war. Es standen Auftritte bei den Altstädtern im Alten Wartesaal, bei den Kombüse Müüs in Mülheim und auf dem Dämmerschoppen von Marion und Christoph Schmitz in der Flittarder Schützenhalle an. Der Abend war ein voller Erfolg. Sowohl die Art der Moderation von Markus als auch die Einlage der Trommlergruppe im Solo und im Zusammenspiel mit der Bläsergruppe kamen sehr gut an.
Anfang Juni 2019 veranstaltet die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Stammheim den 64. Bundesköniginnentag. Gemeinsam mit den Kirchenchören aus Flittard und Stammheim begleiten wir die Festmesse im Schlosspark Stammheim musikalisch. Wir studierten die Musikstücke speziell für diese Festmesse ein, die von Karl-Josef Hammes und Christoph Schmitz dirigiert wurden. Im Anschluss fand der große Festzug statt, der uns gemeinsam mit unseren Freunden vom Allgemeinen Tambourcorps Stammheim bei der Parade alles abverlangte.
Im November 2019 nutzten wir die Flittarder Schützenhalle über ein Wochenende als Studio um Audioaufnahmen von Ausschnitten unseres Repertoires zu machen. Dabei kam unser komplettes elektronisches Equipment zum Einsatz. Zusätzlich dazu stellte Markus Brachtendorf sein professionelles Aufnahmeequipment bereit. Am Ende kam eine Hand voll ausgewählter Stücke nach Nachbearbeitung im StudioB von Markus Brachtendorf in die Auswahl zur Weiterverwertung.